Pressefahrzeug für die Dreharbeiten zu den Skivideos Kranjska Gora (Slowenien) und Monte Zoncolan (Italien) im Februar 2009.

Wir fuhren mit mit einer Spezialausführung eines Lancia Phedra, der uns dankenswerterweise von MEGA DENZEL Wien Erdberg zur Verfügung gestellt wurde. Das 170 PS starke, automatikgetriebene Fahrzeug mit einem 2,2 Liter Turbodieselmotor hatte die richtige Größe für unser umfangreiches Film Equipment und das persönliche Gepäck, das man so für eine Skiwoche benötigt.

Die erste Strecke führte uns von Wien nach Arriach in Kärnten, wo wir im Gasthof Alte Point mit Claudia und Bernhard Trügler zwei Beiträge drehten. Trotz strömenden Regens, der über weite Teile der Strecke unser Begleiter war, kam uns die Fahrt in dem Lancia wie auf Schienen vor. Man fühlte sich absolut sicher und stabil. Nach rund vier Stunden Fahrt stiegen wir daher auch sehr relaxt in Arriach aus, mittlerweile bei aufgelockerter Bewölkung.

Zu später Nachtstunde ging es weiter in die Skiberge. Das eingebaute Navigationsgerät wies uns den Weg und der Lancia Phedra brachte uns sicher ans Ziel. In den Bergen Carnias (Friauls) war der starke Motor ein Gedicht. Wie eine leichtfüßige Gemse beweget er den Wagen selbst in den steilsten Passagen am Monte Zoncolan flott voran. Bergab schaltete man dann von Automatik auf Halbautomatik und nützet so die starke Motorbremse gekonnt aus. In Sutrio und Ravascletto mit ihren sehr engen, alt gewachsenen Gassen leisteten die Parksensoren gute Dienste. Die moderne Multi-Zonen-Klimaautomatik kam auf unserer Pressefahrt nicht zum Kühlen sondern eher zum Wärmen des Wageninneren zum Einsatz. Dafür genossen wir nach den Aussenaufnahmen die integrierte Sitzheizung. So ausgerüstet, gibt es keine Verkühlung ;-)

Vom Monte Zoncolan fuhren wir dann über die alte Kanaltalstraße nach Tarvis (Italien) und von dort über die italienisch-slowenische Grenze. Unser erster Weg führte uns in die Skiflugarena von Planica, wo die Vorbereitung auf die Skiflugbewerbe schon auf Hochtouren lief. Aufgrund der Schneemassen und der anschließenden Regenfälle und der wieder anschließenden Eiseskälte war der letzte Straßenabschnitt zur Skiflugschanze eine einzige Eisfläche. Ohne gestreuten Schotter wohlgemerkt. Für das Antischlupfsystem des Lancia aber alles kein Problem. Klarerweise haben wir die Spurtreue des Wagen nicht auslizitiert, schließlich sind wir ja keine Testfahrer. Aber unter normalen, vernünftigen Betriebsbedingungen können auch so extreme Straßenbedingungen den Lancia Phedra nicht überfordern.

Von Planica steuerten wir dann unsere letzte Destination an, Kranjska Gora, den mondänen Wintersportort in den slowenischen Alpen. Dort parkten wir den Lancia auf dem Hotel Kompas eigenen Privatparkplatz  ein, wo er  geschützt Stellung hielt. Am Wochenende, noch dazu an einem strahlenden Skiwochende am Beginn der slowenischen Winterferien fährt man am besten nicht mit dem Auto im Ort herum! Und für unsere Drehs brauchten wir den Wagen nicht, weil alle Locations direkt vom Hotel aus zu erreichen waren.

Die letzte Hürde auf dem Weg zurück nach Wien, den Wurzenpass, der Slowenien von Österreich trennt und der berüchtigt ist für seine extremen Steigungen/Gefällen meisterte der Lancia Phedra natürlich auch mit Bravour. Trotz der enormen Kraft des Motors, des Automatikgetriebes, des hohen Eigengewichtes des Fahrzeuges und der vielen befahrenen Bergpässe verbrauchte der Lancia Phedra nur rund 8 Liter Diesel auf 100km. Ein Fahrzeug, an das man sich leicht gewöhnen könnte ;-)

Alle Beiträge, die im Rahmen dieser Pressefahrt gestaltet wurden, sind im 55PLUS-magazin.net bzw. 55PLUS-magazin.TV zu finden.

Recherche/Dreh:  11. bis 13. 2. 2009

Der Monte Zoncolan in der Region Carnia, in den Bergen Friauls, gilt schon seit längerem als absoluter Geheimtipp unter Genussmenschen. Und Genuss bezieht sich in diesem Fall sowohl auf das Skifahren als auch auf die Kulinarik. Der Zoncolan ist ein Skiberg, der alle Klischees eines Winterurlaubs zu erfüllen vermag. Die sanft anmutende Pistenlandschaft befindet sich in hochgebirgiger Lage. Der Ausblick am Berg ist genial. Die Schneeverhältnisse sind meistens perfekt. Es gibt Pisten aller Schwierigkeitsgrade und wer mal einen Pausenschwung bei einer Skihütte wie der Refugio Tamai einlegt, begibt sich in ein kulinarisches Wunderland. Ja das verstehen die Italiener perfekt zu inszenieren und zelebrieren das auch selbst.

Die beiden Orte, die vor allem im Winter mit dem Monte Zoncolan untrennbar verbunden sind, sind Sutrio und Ravascletto. Sutrio besticht vor allem durch seine traditionelle Architektur und Kunstszene. Viele der Jahrhunderte alten Steinhäuser sind zu modernen Touristen-Unterkünften ausgebaut worden, die in einer ganz besonderen Hotelform, dem Albergo Diffuso Borgo Soandri, betrieben werden. Bei diesen Alberghi Diffusi gibt es keinen Hoteltrakt oder sonst wie in einem engen Bereich zusammenhängende Hotelgebäude, sondern bloß eine gemeinsame Rezeption und viele individuelle Häuser, die in der Ortschaft verteilt sind. Die Verpflegung basiert entweder auf Selbstversorger Basis oder in Form einer Halbpension mit Voucher, die man in verschiedenen Restaurants der Umgebung einlösen kann. Wirklich eine tolle Sache.

Jedenfalls führt von Sutrio aus die Passstrasse auf ein Zwischenplateau des Monte Zoncolan. Von dort weg führen dann die Lifte hinauf auf die Gipfel. Seit kurzem gibt es da oben auch ein neues Hotel, das Enzo Moro. Weitere Hotelprojekte sind in Planung. Trotzdem muss man nicht befürchten, dass der Monte Zoncolan zu einem Massenskigebiet verkommt. Eine andere Route führt von Ravascletto aus auf den Gipfel, nämlich mit einer Seilschwebebahn. Ravascletto ist übrigens auch eine ganz nette Ortschaft mit einigen wenigen, mittelgroßen Hotels und typischen, regionalen Bars. Sowohl Sutrio als auch Ravascletto sprechen ganz klar Touristen an, die Individualismus dem Massentourismus vorziehen. In beiden Gemeinden gibt es eine Reihe von Restaurants mit vorzüglicher regionaler Küche. Es fällt schwer, ein Lokal besonders hervorzuheben. Dennoch möchte ich die Trattoria alle Trote in Sutrio erwähnen, in der unglaublich gute Forellenspezialitäten aus der eigenen Forellenzucht kredenzt werden.

Das Skifahren selber ist am Monte Zoncolan wunderbar. Wie in Italien üblich gibt es zwar “Pistenautobahnen”, was aber alles andere als ein Nachteil ist. Perfekt präpariert sind sie vom Anfänger bis zum sportlichen Genussfahrer sehr gut geeignet. Und auch Tiefschneefahrer finden am Monte Zoncolan ihre Abfahrten. Was bei unseren Dreharbeiten ebenfalls positiv aufgefallen ist: Es gibt keine gemeingefährlichen Pistenrowdies, wie sie leider vor allem in Massenskigebieten zu Haufe anzutreffen sind. Wer am Monte Zoncolan Ski fährt, der sollte, nein der muss unbedingt in einer der Skihütten Pause machen und etwas von den angebotenen Speisen verkosten. Himmlisch. Ein Skigebiet jedenfalls in dem ich auch privat Skiurlaub machen würde.

Die Dreharbeiten zu den Videos mussten zweimal verschoben werden. Mehrere Adriatiefs durchkreuzten unsere Pläne brachten aber viel Schnee in die Region und noch mehr Schnee auf den Berg. Letztendlich hat es aber relativ gut geklappt. Bei den Takes am Skiberg selbst änderten Wolken und blauer Himmel ständig die natürliche Kulisse. Am letzten Drehtag in Sutrio zeigte sich das Wetter dann von der himmelblauesten Seite. Kälte und Wind ließen einem jedoch die Finger gefrieren. Aber: cosi come – es ist wie es ist ;-)

Video: Monte Zoncolan – Ski Paradies in Carnia
Video: Sutrio – Winter am Monte Zoncolan

Reportage/Dreh:  13. bis 15. 2. 2009

Nach dem letztjährigen Skibeitrag in Bovec bot sich uns in Kranjska Gora eine ganz andere Skiwelt. Und diese Bezeichnung ist wörtlich zu nehmen. Dank des alpinen Skizirkus, der Kranjska Gora, besser gesagt den Vorort Podkoren, als Weltcuport erwählt hat, und dank der, nur wenige Autominuten entfernten, mittlerweile auch weltberühmten Skiflugarena von Planica gibt sich hier eine internationale Gemeinde das wintersportliche Stelldichein. So spielt es sich in Kranjska Gora nicht nur tagsüber auf den Pisten ab, sondern auch abends und nachts, wobei die kulinarischen und gesellschaftlichen Angebote vielfältig sind.

Kranjska Gora ist aber nicht nur ein Wintersportort für schicke Leute, sondern auch für ganz normale Familien. Die meisten Hotels sind sogar darauf ausgerichtet. 4**** Häuser sind die Regel. Die Qualität ist standardisiert. Nebenbei gibt es aber auch einige Gustostückerln wie das Hotel Restaurant Miklič, das klein aber fein ist und zudem eine exquisite Gourmetküche zu bieten hat.

Skitechnisch sind die Hänge von Kranjska Gora nicht allzu schwierig. Nicht zu steil, gut überschaubar – meistens mit direktem Blick auf den Ort – und auch nachts dank Flutlichtbeleuchtung befahrbar. Die Weltcup Pisten von Podkoren sind da schon andere Kaliber. Sehr steil und meistens sehr hart. Für Könner eine Herausforderung, für Anfänger schweißtreibend. Wer lieber nordisch skilang läuft ist in Kranjska Gora auch sehr gut aufgehoben. Bestens präparierte Loipen aller Schwierigkeitsgrade  stehen den Langläufern zur Verfügung.

Was man sich unbedingt anschauen sollte ist die Skiflugarena in Planica, wo auf der großen Flugschanze die Helden der Lüfte in unvorstellbare Weiten entschweben. Wenn man am Ende des Aufsprunghügels beim relativ kurzen Abschwungbereich steht und nach oben Richtung Schanzentisch schaut, beginnen einem die Fuße zu zittern. Ich würde da nicht einmal mit Alpinski runter fahren wollen.

Für die Aufnahmen hatten wir jedenfalls fast perfektes Wetter. Nach Wochen des intensiven Schneefalles mit ungeheuren Schneemassen und einer anschließenden sintflutartigen  Regenwoche, die wieder Massen an Schnee “gefressen” hat, lockerte es in der Woche unseres Besuches auf und bei noch sehr guten Schneebedingungen konnten wir unsere Aufnahmen machen. Unterkunft haben wir im Hotel Kompas bezogen, das zur Hit Casino Gruppe gehört. Ja und bei Miklič waren wir auch dinieren – wirklich ausgezeichnet!

Kranjska Gora Video

Ende August 2008 drehten wir zum ersten Mal in der Schweiz. Vom Schweiz Tourismus  perfekt unterstützt (herzlichen Dank nochmals an alle!) starteten wir unsere Medienreise in Zürich. Unserer ersten Eindrücke: sauber, gepflegt und eine wirklich tolle Lage. Unsere ersten Gedanken: ja die Schweiz, das “gelobte Land”. Nur so weit vorab, diese Gedanken wurden im Laufe der Drehwoche mehr als bestätigt.

Unsere Partner in Zürich bauten uns gleich mit dem Wetterbericht auf. Im positiven Sinne, denn nach einer Schlechtwetterperiode ist für unseren Schweizaufenthalt Kaiserwetter vorausgesagt. Nach dem Lunch im Restaurant Zunfthaus zur Haue zeigte uns unser Guide Zürich im Schnelldurchgang. Logisch dass da Drehs in der mondänen und schwerreichen Bahnhofstrasse nicht fehlen dürfen. Bestimmende Szenenbilder sind dort Banken, Uhren- und Schmuckgeschäfte und alle anderen Edelmarken dieser Welt. Besonderen Wert legen die Zürcher aber auch auf ihre Altstadt. Zurecht. Die typischen mit Fahnen geschmückten Fachbauten, die endlos vielen Brunnen mit reinstem Trinkwasser und urgemütliche Plätze und Gaststätten bestimmen hier den Charakter der Stadt. Besonders hervorzuheben ist das öffentliche Verkehrsnetz. Mit blitzsauberen Straßen- und Standseilbahnen und Linienschiffen auf der Limmat und am Zürichsee kommt man nahezu überall relativ günstig hin. Und noch zur Kulinarik. Die ist für sich selbst einen speziellen Zürich Aufenthalt wert. Das Restaurant Lake Side am Zürichsee, in dem wir zu Abend gegessen haben, ist so ein Beispiel.

Wie immer bei unseren Drehs gibt es aber kein Verschnaufen. Bereits am nächsten Vormittag ist es mit der Eisenbahn nach Zermatt weiter gegangen. Die Schweiz hat das dichteste Bahnnetz weltweit. Die Züge sind sauber, bequem und pünktlich. Und die Streckenabschnitte sehr oft spektakulär. Vor allem die Gebirgstrassen. Die Strecke von Visp nach Zermatt, übrigens ein Teil des Abschnittes des Galcier Express, ist jedenfalls beim ersten Mal atemberaubend. So auch Zermatt selbst. Alleine die gigantische Gletscherkulisse lässt einem ehrfürchtig verweilen. Und der Anblick des Matterhorns mit seiner majestätischen Ausstrahlung ist überhaupt fantastisch. Ein gewisses Lustgefühl, dort rauf zu klettern, konnten wir nicht verleugnen. Die Takes auf fast 3.500 Meter Höhe haben uns dann aber schnell wieder auf den Boden der Realität geholt. Untrainiert geht dir da schlichtweg die Luft aus. Was man sich in Zermatt wirklich nicht entgehen lassen sollte ist der Besuch des Matterhornmuseums. Ganz einfach toll.

Nächstes Highlight der Medienreise war die Fahrt im Glacier Express von Zermatt nach St. Moritz. In dieser Richtung kann man sich in den Zügen auch relativ frei bewegen, was beim Filmen ja kein Nachteil ist. In der Gegenrichtung sind die Züge nämlich meistens voll. Den vorveranschlagten 7 Stunden Fahrzeit bin ich als Autofreund sehr skeptisch gegenüber gestanden. Zu unrecht. Die 7 1/2 Stunden sind wie verflogen. Solche Strecken machen Spass und Freude. Nicht so groß war unsere Freude jedoch über die Drehverhältnisse. Die Spiegelungen in den Panoramascheiben der Waggons waren ein aufnahmetechnischer Horror. Aber was soll´s. Die positive Seite überwog wesentlich.

St. Moritz ist natürlich eine andere Welt. Gleichwohl der Nobelort sogar noch ein wenig höher liegt als Zermatt, sind die beiden berühmten Orte nicht miteinander zu vergleichen. Da die Schönen und Reichen der Welt, dort die Hochgebirgsfreunde der Welt. Einen Einblick in den Engadiner Glamour haben wir gleich im Kempinski Grand Hotel des Bains gewonnen. Angenehme Erscheinung am Rande: Das Management des 5 Sterne Grals lebt eine offen freundliche Art, was das Kempinski sehr wohltuend von anderen mitunter sehr gespreizten Luxusunterkünften abhebt. Zeit zum Dreh war wie so oft zu wenig. Schade, ich denke wir konnte aber dennoch den Charme des Grand Hotels rüber bringen.

Bevor es dann wieder mit Zug nach Zürich zurück ging haben wir einen Abstecher nach Morteratsch gemacht, einen sehr beliebten Ausgangspunkt hochalpiner Wanderungen. Gedreht haben wir in der Alp-Schaukäserei, wo noch auf traditionelle Weise Käse hergestellt wird. Zwischendurch haben wir natürlich alle Köstlichkeiten probiert, die im Rahmen des bekannten Alp-Brunch angeboten werden. Wer dort in der Nähe ist, sollte sich diesen Brunch nicht entgehen lassen. Die Kalorien könnte man dann ja wieder am Morteratsch Gletscher abtrainieren. Wir sind aber danach mit dem Zug gleich wieder nach St. Moritz zurück gefahren, wo wir in der Metzgerei Heuberger einen Beitrag über das bekannte Bündner Fleisch drehten. Zuerst war ich einwenig enttäuscht, dass das Rohrindfleisch allesamt aus Brasilien und nicht aus der Schweiz stammt, der Fleischermeister überzeugte mich dann aber mit seinem Know How der Be- und Verarbeitung. Und spätestens in der Konditorei Hauser wurde dann auch klar, dass die Aufgabe der Schweizer Kühe ja vielmehr in der Milchproduktion liegt, aus der dann wieder leckerste Schokolade wird.

Zum ersten Mal haben wir dann in der Schweiz eine Zugverspätung erlebt. Am Weg zum Flughafen. Ist aber alles gut ausgegangen. Wir haben den Flieger rechtzeitig erreicht und sind mit tollsten Impressionen heim gekehrt. Und die Schweiz zählt fortan zu einem meiner Lieblingsländer.

Medienreise – Daten:

Montag 25.8.2008 – 11.25 Ankunft Zürich
Dienstag 26.8.2008 – 11.00 Abfahrt Zürich, 14.14 Ankunft Zermatt
Donnerstag 28.8.2008 – 10.13 Abfahrt Glacier Express Zermatt, 17.53 Ankunft St. Moritz
Freitag 29.8.2008 – 15.04 Abfahrt St. Moritz, 20.30 Abflug Zürich

Ab heute offiziell online.

Ja es zählen nicht nur die Web-Video/Web.TV Beiträge über interessante Dinge, sondern auch deren Präsentation im Web. Schon lange haben wir uns damit beschäftigt, eine ansprechende Abspielfläche für unsere Filme zu schaffen. Denn was nützen gute Beiträge, wenn das Videofenster gerade mal Briefmarkengröße erreicht, oder beim Streaming ruckelt und stockt.

Unser Maßstab ist ab sofort 720×405 Pixel im 16:9 Format. Progressive Download verhindert Abspielfehler bei Bandbreitenengpässen und das zentrierte Canvas im oberen Seitenbereich sorgt für ungestörtes Videosehen. Die TV-Site ist schon voll auf die Videosuchmaschine von Google ausgerichtet, die sich momentan noch in der Betaphase befindet.

Hinter den Kulissen liegen wochenlange Arbeiten hinter uns. Spezielle Programmierungen von Martin Falkner und seinem Tiroler Entwicklungsteam und schier endlose Redaktionstätigkeiten unsererseits. Neben der Anlegung der Videoartikel mussten Tausende Links zum korrespondierenden Onlinetext Medium www.55PLUS-magazin.net und vice versa neu gesetzt werden. Technisch läuft die TV-Site als Sub-Site zum 55PLUS-Magazin, was auch seine Logik darin findet, dass bewegtes Bild und textliche Tiefeninfos eine Einheit bilden sollen. Best of both worlds ist die Devise. Film/Video vom konventionellen Broadcast und Text vom konventionellen Print verschmelzen nach den Regeln des Web zu einer neuen Medienform des multimedialen Infotainments.

Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind, die 55PLUS-magazin.TV Site ist aber sicherlich schon jetzt mit ein Vorreiter für eine neue Qualität des Web-Video/TV Konsums. Und wir überlegen schon wieder weiter … .

21. bis 27. Juli 2008
Brandenburg, großer Berliner Aussenring

Derzeit wird intensiv an der Postproduction für die Videos über Brandenburg gearbeitet, die zirka 12 bis 14 Kurzfilme hervorbringen wird.

Hier mal die Reisedaten im Telegrammstil:

Montag 21. Juli

13.15 Ankunft Flughafen Berlin Tegel
anschl. Fahrt zum Schwielowsee Resort, Besichtigung mit Drehs; Abendessen (leider nicht im hochgelobten und ausgezeichneten Ernest; daher kann es auch keinen Bericht darüber geben; schade)

Dienstag 22. Juli

Mit einem ISUZU D-Max 3,0 MT Double Cab “City” ging es morgens los. Ab 10.30 Dreh im Park Sanssouci in Potsdam. Begleitet von Frau Wende, einer sehr kompetenten, hoch gebildeten Fremdenführerin. Abdeckung von sicherlich 90% aller Highlights. Im Schloss Sanssouci selbst wie auch in allen anderen Potsdamer Schlössern war das Filmen nicht gestattet, was letztendlich eine richtige Entscheidung der verantwortlichen Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg war. Im Sanssouci wäre aufgrund des Andrangs kein vernünftiges Arbeiten möglich gewesen, die anderen waren zu oder unergiebig.
Nach einem kleinen Mittagssnack am Würstelstand beim Mövenpick ging es weiter zum Neuen Palais und danach zum Schloss Cecilienhof mit einer kurzen Besichtigung der historischen Konferenzräume in denen die Aufteilung Europas nach dem II. Weltkrieg erfolgte, einem Rundgang durch den englischen Park und einer anschließenden Besichtigung des Schlosshotels.
Abends ging es zum Dinner mit Dreh ins Il Theatro, eines der besten italienischen Lokale in Potsdam. Patron Pino Riolo legte sich ordentlich ins Zeug, sodass der Abend einen würdigen Abschluss eines anstrengenden Tages erlebte. Übernächtigt haben wir nochmals im Schwielowsee Resort.

Mittwoch 23. Juli

Mit dem Schiff ging es auf eine 1 1/2 stündige Schlösserrundfahrt auf den Havel-Seen, wo wir die am Vortag an Land besichtigten Kulturschätze nunmehr vom Wasser aus filmen konnten. Anschließend sollten wir mit dem Wassertaxi zum Kleinen Schloss im Park Babelsberg schiffern, was aber aufgrund der eingeschränkten Betriebszeiten ins Wasser fiel. So fuhren wir mit unserem ISUZU auf, parkten aber leider ungünstig und mussten das ganze Equipment quer durch den Park schleppen. Ächz und stöhn bei einsetzender Hitzeperiode. Im Restaurant des Kleinen Schlosses gab´s ein tolles und wohlschmeckendes Mittagessen. Sicherlich ein kulinarisches Highlight in Potsdam, worüber wir auch einen kleinen Film schneiden werden. Patron Gilka-Bötzow und seine genial kochende Gattin sind fürwahr tolle Wirtsleute.
Nach einer anschließenden Parkbesichtigung mit unserer treuen Frau Wende verließen wir Potsdam und fuhren weiter nach Motzen am See in die gleichnamige Residenz, eine Nobelunterkunft unter der Leitung von Roy Augustin, einem der coolsten Hoteldirektoren, die ich bislang je kennen gelernt habe. Der gesprächige Abend mit ihm war mehr als kurzweilig und obendrein äusserst informativ.

Donnerstag 24. Juli

Dreh in der Residenz Motzen am See, bei Tageslicht noch besser als idyllische Edelbleibe erkennbar. Vor allem aber heimelig und sehr persönlich. Ganz tolle Ayurveda Ausrichtung und eine absolute Spitzenküche, die wir aufgrund unseres enormen Zeitdrucks leider, leider nicht so auskosten konnten, wie sie es sich und wir es uns verdient hätten.
Denn schon ging´s weiter zum einen Steinwurf entfernt liegenden Golfclub Motzen, dem Berliner Nobelgolfplatz. Ohne unseren hochspezialisierten Golfredakteur zu Seite drehten wir mit tatkräftiger Unterstützung des dortigen Pros Robert Wegener und seines Assistenten Christian Dallmann einen sicher sehr netten Beitrag. Super Platz!
Aber schon waren wir wieder auf Achse. Unser nächstes Ziel war das unglaublich beeindruckende Areal des Sport & Spa Resort A-Rosa Scharmützelsee. Kaum waren die Koffer in den Zimmern marschierten wir schon in professioneller Begleitung durch die Anlage, um uns einen ersten Eindruck zu machen und auch gleich ein paar Takes zu schießen. Dann wurde uns die Ehre zuteil mit einer Riva, einem dieser edlen italienischen Holzmotorboote über den See fahren zu dürfen. Mike, der Segel-/Motorbootlehrer legte ordentlich los, dass man sich fast anschnallen hätte müssen. Irre toll. Kaum zurück war Ayurveda-Spa-Dreh angesagt. Das anschließende Büffetessen währte ganze 20 Minuten ehe dicht gemacht wurde. That´s life.

Freitag 25. Juli

Morgens starteten wir den Golfdreh und drehten dazwischen ein Interview mit der jungen Direktorin Vanessa Herbon. Der Golfpro Florian Zunker spielte mit uns einige Highlights der drei Resort-eigenen 18 Loch Plätze. Eine ultimative Golfekstase auch für die Filmcrew.
Die Zeit drängte aber schon bald gewaltig, denn wir waren um 12.30 mit Frau Dagmar Kowatsch im Haus des Gastes in Müllrose, der Pforte ins romantische Schlaubetal verabredet. Nahezu im Vorbeifliegen nahmen wir sie mit zum Mittagessen in der Kaisermühle bei Constanze Mikeska, der Chefin des wunderbaren Hotel-Restaurants. Essen vorzüglich. Hotel sehr romantisch. Constanze Mikeska Frauenpower pur. Toll aber nur ein kurzes Vergnügen, denn der Zeitplan war gnadenlos. Ragower Mühle, Small Talk, Besichtung, weiter zur Bremsdorfer Mühle, Spaziergang entlang der Schlaube, Gewitterregen, Kurz-Einkehr, Rückfahrt nach Müllrose, Spaziergang und Interview im Haus des Gastes und auf ging´s zur nächsten Destination.
Zum Gut Klostermühle in Alt Madlitz. Einchecken, Instruktionen von den Marketing Ladys und danach ab zum Dinner mit dem Hoteldirektor Wolfgang Lindemann bei frisch geräucherten Fischen und gutem deutschen Weisswein. Gegen Mitternacht und mit bleiernen Gliedern ab in die Schlafräume.

Samstag 26. Juli

Nach einem tollen Frühstück um 7.30 auf der Terrasse mit Blick auf den See ging´s gleich zu den Drehs in den beeindruckenden Spa Bereich. Unfassbar toll, was es da alles gibt. Noblesse oblige kann man da nur sagen. Luxus in purster Form. Und beim Dreh gleichzeitig heiss, dass man richtiggehend ausgeronnen ist. Dann noch eine kleine Flossfahrt mit dem Direktor auf dem See zwecks filmischen Festhaltens der Gutsobjekte und ein kleines Techtelmechtel mit einem blutsaugenden Insekt, das zwecks bleibender Erinnerung eine auf das dreifache angeschwollene Unterlippe hinterließ. Solcher Art entstellt gab´s dann noch ein Gespräch mit der Eigentümerin des Gutes, Frau Brune, ehe es wieder auf die Straße ging, Richtung Märkische Schweiz.
Wieder einmal mit Verspätung kamen wir in Bukow an, worauf das Mittagessen gleich von den Leuten Vorort gestrichen wurde. Stattdessen gab es gleich eine intensive Führung durch die Gegend, die wir Dank Gewitterregens teilweise in unserem ISUZU vornehmen konnten. Was nicht heißt, dass wir nicht auch kilometerlang zu Fuße unterwegs waren. Naja, das Brecht-Weigel-Haus blieb mir in guter Erinnerung. Ist auch wirklich was ganz Feines. Mal abwarten wie das Bukow-Video geschnitten wird.
Ziemlich ausgepowert setzten wir zur letzten Etappe unserer Pressereise an. Zum Schloss Ziethen der Freifrau von Thüngen, welches in Kremmen, im Ortsteil Groß Ziethen liegt. Aufgrund unseres Zustandes fixierten wir aber ein anders Ziel, nämlich die Ortschaft Groß Ziethen, die geografisch diametral anders liegt. Dort angekommen suchten wir natürlich vergebens nach dem Schloss und nur Dank der Hilfe einiger einheimischer Gäste eines örtlichen Dorffestes gelang es uns, das gesuchte Groß Ziethen und den wahren Weg dorthin zu finden. Mit gewaltiger Verspätung erreichten wir dann doch noch unser Schloss und durften uns eines vorzüglichen Dinner erfreuen. Die Nachtstunden verflogen in sanfter Bettruhe.

Sonntag 27. Juli

Nach einem relaxten Frühstück begleitete uns Frau von Thüngen durch Ihr Schlosshotel und Anwesen und wir bekamen tolle Motive vor die Cams. Ein wirkliches Wohlfühlhotel mit quicklebendigem, landadeligem Flair. Schön!
Leider ohne nochmaliger Verkostung der Küche brachen wir mittags Richtung Berlin Tegel auf. Ohne Hektik und zum ersten Mal voll in time trafen wir am Flughafen ein, gaben nach rund 600 Straßenkilometern unseren treuen ISUZU zurück und checkten mit viel Übergepäck ein. Nicht etwa aufgrund von vielen Journalistengeschenken, die es nicht gab, nein aufgrund der vielen Presseinfos und Pressemappen in Papierform. Eigentlich strange für eines der größten Onlinemagazine und obendrein teuer. Euro 40,00 für die Air Berlin Service Card, die aber noch billiger war als das Übergepäck zu zahlen.
Verspätung hatte dann auch noch der Flieger aber letztendlich erreichten wir wieder heil Wien. Im Koffer 6 Stunden Rohfilmmaterial.

Auf kurzfristige Einladung der jungen kroatischen Reederei Adriatic Cruises haben wir in der Zeit von 3. bis 10. Mai 2008 eine Filmreportage über das Kreuzfahrtschiff MS Dalmacija und die Landausflüge in ihren Zielhäfen gedreht. Die einwöchige Route, die die MS Dalmacija genommen hat, nennt sich “Juwelen der Adria” und führt von Venedig über Split (Kroatien), Kotor (Montenegro), Durres (Albanien), Dubrovnik (Kroatien), Ploče (Kroatien, Exkursion nach Mostar in Bosnien) und Pula (Kroatien) wieder zurück nach Venedig.

Wie immer, wenn man ohne vorherige Besichtigung und ohne Drehbuch Material für Filmbeiträge erstellen muss, gilt es mit den Augen von Regie und Kamera die Drehorte und zu filmenden Objekte/Subjekte rasch zu scannen und das Was und Wie exakt festzulegen. Da die Drehs an Bord allesamt während des ganz normalen Schiffsbetriebs gemacht worden sind, mussten klarer Weise auch entsprechende Konzessionen eingegangen werden. Passagiere sollten/durften nicht gestört werden, ebenso wenig die Besatzung, die sich ja um die zahlenden Gäste zu kümmern hatte. Glücklicher Weise waren die Dreharbeiten aber auch für die meisten Passagiere eine zusätzliche Attraktion und einige von ihnen stellten sich sogar freiwillig als Statisten zur Verfügung.

Wirklich schwierig waren hingegen die Drehs während der organisierten Landausflüge. Die Guides mussten ihr Programm logischer Weise auf die Minute hin durchziehen und da ist natürlich ein Kamerateam, das ständig auf der Suche nach eindrucksvollen Motiven ist, wie ein Klotz am Bein. Während wir beim Landausflug in Split noch mit dem großen Equipment unterwegs waren, machten wir danach die Takes nur mehr mit einer kleinen HD Handycam, wie jeder andere Tourist auch. Sehr viel ist dabei aber nicht rausgekommen. Nicht wegen der Qualität der kleinen Cam, die ist nämlich auch sehr gut, sondern wegen des besagten Zeitdrucks. Und eine Reportage über die Touristen während einer solchen Exkursion war ja weder geplant noch gewollt … .

In Kotor (Montenegro) haben wir uns gemeinsam mit einem befreundeten Journalisten um Euro 230,00 einen Privatwagen mit Chauffeur gemietet. Unser Zeitdruck wurde dadurch aber nicht sonderlich gemildert, da wir nur 8 Stunden zur Verfügung hatten, ehe wir wieder im Schiff einchecken mussten. Eigentlich ein Hohn, denn wie will man in so kurzer Zeit all den wunderbaren Dingen in diesem wirklich schönen Montenegro gerecht werden. So starteten wir die Fahrt über die ehemalige k.u.k (Österr.-Ungar.Monarchie) Militärstraße, mit fantastischem Panoramablick über die einzigartige Bucht von Kotor, hinauf auf die Hochebene von Njeguši, wo wir bei Niko Kadija, dem Wirten vom Restaurant Zora einkehrten und diesem in seinem beeindruckenden Schinkenhaus interviewten. Das Mittagessen war urig, gut, viel, schwer und zeitlich zu lange. So hasteten wir weiter in die alte königliche Hauptstadt Zetinje, wo wir bloß einen Kurztake vom altehrwürdigen Kloster machten um dann weiter in Richtung Naturrefugium des Skadarsko Sees zu fahren. Auf den schmalen, kaum befahrenen Neben-Nebenstraße ging es zwar nicht sehr flott vorwärts, dafür erhaschten wir einmalige Blicke auf den riesigen See mit seiner üppigen Vegetation.

Als wir letztendlich an die berühmte montenegrinische Riviera kamen, die wirklich unglaublich toll ist, hat das Wetter derart umgeschlagen, dass an Aufnahmen nicht mehr zu denken war. Grrrrr aber that´s life. Im Jahre 1939 galt dieser Küstenabschnitt als schönster Strand der Welt. Natürlich ist alles relativ aber beeindruckend ist die Gegend allemal. Aufgrund der widrigen Aussenbedingungen konnte wir gerade noch einen kurzen Take von der Promi-Insel Sankt Stefan machen, auf der die Reichen und Schönen ihre dicht aneinander gebauten Steinhäuser besitzen. Vorbei an russischen Siedlungen, die in bester Lage aus dem Boden gestampft wurden und werden, ging es nach Budva, dem ultimativ mondänen Zentrum der montenegrinischen Riviera. Erster Stop war das berühmte 5-Sterne-Hotel Splendid, in dessen Casino schon James Bond zockte. Ein fürwahr edles Ambiente mit einem traumhaften Strand. Reserviert für Hotelgäste, versteht sich. Filmen ohne Genehmigung, die wir nicht hatten, verboten.  Budva selbst hat eine grenzgeniale Altstadt, die mich ein wenig an Mykonos oder überhaupt an griechische Küstenstädtchen erinnerte. Enge, weisse, blitzsaubere Gässchen und Häuser und irre Boutiquen. Ansonsten ist Budva eine Megabaustelle. 5-Sterne-Gral entsteht neben 5-Sterne-Gral und alle öffentlichen Plätze werden pompös hergerichtet. Ja, das wird in ein paar Jahren ein Welthotspot sein. Und derzeit noch zu durchaus moderaten Preisen. Dort werden wir sicher noch Spezial-Reisereportagen machen.

Das kroatische Dubrovnik ist ein Paradies für Filmer. Ein geschichtlich kulturelles Highlight nach dem anderen. Und eine Kulisse, die atemberaubend ist. Glücklicher Weise wurden die meisten Kriegsschäden aus dem unglückseligen Balkankrieg nicht nur beseitigt, sondern die Altstadt auf Hochglanz  gebracht. Wirklich eine Wonne. Die einzigartige, begehbare Stadtmauer ist der perfekte Standort für die tollsten Takes. Ja und übrigens, auch Dubrovnik erkundeten wir solo. So kamen wir auch in ein sehr gutes Restaurant, abseits der Mainstreams. Ekvinocijo heißt es und von dem schwarzen Tintenfischrisotto und den gegrillten Kalamari träume ich noch heute. Für einen kommenden Spezialbericht haben wir dann auch noch in dem Michelin besternten Gil vorbei geschaut und waren begeistert. Die Lage direkt an der Stadtmauer über mehrere Terrassen ist sensationell und einzigartig. Ebenso wie das Essen und Trinken, sagte man uns. Naja, wir werden das nächste Mal sehen und hoffentlich schmecken und filmen.

Die Exkursion nach Tirana (Albanien) reizte uns insofern sehr, als doch dieses Land noch vor wenigen Jahren als das Armenhaus Europas gegolten hat. Auf den ersten Kilometern durch die Hafenstadt Durres würde man vielleicht noch Ja zu diesem Brandmal sagen, beim zweiten Blick gehört dieses Image sicher der Vergangenheit an. Die Bautätigkeit ist gewaltig. Die neue Regierung ist nicht zuletzt durch das Wohlwollen finanzkräftiger Investoren bestrebt, das Land zu modernisieren und massiv für den Tourismus zu erschließen. Das Tankstellennetz auf der Hauptroute nach Tirana ist dichter als im Westen und bei Spritpreisen, die einen Euro über dem EU-Schnitt liegen und der gleichzeitig hohen Verkehrsdichte denkt man, dass es den Leuten mit ihren schier unendlich vielen Mercedes Benzen, die hier herum fahren, gar nicht mehr so schlecht gehen dürfte. Hoffentlich schaut es da in Wirklichkeit nicht so aus, wie derzeit noch im Umweltbereich, der mitunter brutal im Argen liegt. Gedreht heben wir ein paar Einstellungen in Tirana selbst und in Kruja, der alten Residenzstadt des Nationalhelden Skanderbeg, die geografisch sehr beeindruckend ist. Hier setzt und baut man intensiv auf Tourismus – Massentourismus.

Mostar (Bosnien und Hercegovina) steht mit ihrer wieder errichteten Brücke über den Fluss Neretva, deren Zerstörung im letzten Balkankrieg zu trauriger Weltbrühmtheit gelangt ist, im absoluten touristischen Mittelpunkt. Und Mostar ist es auch wirklich wert, besucht zu werden, weil es eine wunderbare Demonstration eines multikulturellen Miteinander abgibt. Filmer und Fotografen sind hier in ihrem Element, weil es wunderbare Motive gibt. Auf dem Weg von der kroatischen Hafenstadt Ploče nach Mostar fährt man übrigens durch Ebenen, deren Fruchtbarkeit augenscheinlich ist. Wer tolle üppig landwirtschaftliche Motive sucht wäre hier richtig.

Die letzte begleitete Exkursion führte uns vom kroatischen Hafen Pula in das einmalige Meeresstädtchen Rovinj und in die Trüffelhochburg Motovun. Filmtechnisch leider wieder ebenso schwierig wie landschaftlich einmalig. Man kann nur so viel sagen, dass Istrien unbedingt eine eigene Reise wert ist, so wunderbar ist diese Halbinsel. Von einem der besterhaltensten römischen Amphitheater in der ehemaligen k.u.k. Stadt Pula über die malerische Westküste mit ihren lieblichen Ortschaften und der hervorragenden Austernzucht im Limski Kanal bis hin zu den Wein- und Trüffelzentren im Landesinneren spannt sich der landschaftlich-kulinarische Genussbogen. Und dabei haben wir ja die Glanzstücke der istrianischen Riviera im Osten, beginnend bei Rijeka und Opatija ja nicht einmal gestreift.

Wie auch immer. So eine Kreuzfahrt mit der eher nur “mittelgroßen” MS Dalmacija ist schon was. Klar, dass man hier Prunk und Luxus der 5-Sterne-Mega-Weltmeere-Kreuzer vergebens sucht aber das ein wenig nostalgische Flair dieses Schiffes ist nicht minder reizvoll. Ich persönlich würde da sicherlich auch mal privat mitfahren, wenn ich nur Zeit hätte … .

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Redaktionen:

Reise + Kulinarik – Essen & Trinken + Gesundheit + Freizeit & Sport

Eigene Onlinemagazine:

55PLUS-magazin
55PLUS-magazine (US)

Marktführer im deutschsprachigen Raum in der Zielgruppe genussreifer Menschen zu den Themenbereichen Reise, Genuss & Lebensfreude.
 

Hintergründe und Einblicke zu Drehs und Reportagen. Voice Over´s. Making Of´s. Statements & Comments die nicht in Online-Magazinen oder TV-Sites veröffentlicht werden. Konzentrierte Vorbereitungen und Abläufe aber auch technische Pannen und Hoppalas.

Der Betrachter eines professionell produzierten Videos, und sei es noch so kurz, kann sich oftmals nicht vorstellen welch gewaltiger Aufwand von der Planung bis zur endgültigen Veröffentlichung dafür nötig ist. Was im Endprodukt so easy aussieht, hat mitunter dem Produzenten und der Crew den Schweiss horizontal aus dem Körper getrieben.

Es gibt aber bei der Filmarbeit auch viele, viele tolle und unvergessliche Momente, die einem für die gewaltigen Energieflüsse, die bei der Produktion vonnöten sind, mehr als entschädigen. Man lernt (weltweit) die interessantesten und irrwitzigsten Leute kennen, degustiert die ausgezeichnetsten Speisen und Getränke, schwingt den Golfschläger auf den schönsten Golfplätzen, logiert in den besten Hotels und und und . Ja und manchmal ist es aber auch ganz anders … .

Um Dies und Das zu schildern dient dieser Weblog .

Mitbegründer der 55PLUS Medien GmbH. Video/Web.TV Produzent. Videojournalist.

Cams:  Sony HD
Schnitt:  Final Cut Studio auf Apple MacPro Maschinen
Audio:  M-AUDIO, t.bone, Sennheiser Umgebung
Web.TV:  H.264 mp4, Flash

 Medienmensch mit überwiegendem Hang zum Film als dem perfektesten, ganzheitlichen Kommunikator und der festen Überzeugung, dass Bewegtbild in Verbindung mit Online-Inhalten (Online-Magazinen, Web.TV Sites) einen wesentlichen Stellenwert am Medienmarkt der Zukunft einnehmen, wenn nicht sogar diesen dominieren wird.

Reisen, Essen & Trinken, Menschen & Kulturen, viele Zigarren rauchen und viel Havana Club trinken in kubanischen Rumbanächten.

hans.varga@55plus-magazin.tv
mobile:  +43-660-1278291